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Erkältung

Wenn draußen die Blätter und die Temperaturen fallen, haben Erkältungs-Krankheiten Saison. Die Nase läuft, der Hals kratzt, Fieber und Gliederschmerzen kommen hinzu.

Durchschnittlich drei Erkältungen macht jeder Mensch im Laufe des Jahres durch, Kinder sogar bis zu zehn - der grippale Infekt ist die wohl häufigste Infektionskrankheit.
Erkältungserreger lauern überall: im Bus, im Büro, im Supermarkt, im Kindergarten. Umgeben von kleinsten Tröpfchen menschlichen Sekrets schwirren sie in der Luft herum - daher der medizinische Begriff "Tröpfcheninfektion". Beim Husten beispielsweise schleudert ein Infizierter die Viruspartikel mit einer Geschwindigkeit von 900 Kilometer pro Stunde in seine nähere Umgebung.

Ein starkes Immunsystem ist in der Lage, die Viren abzuwehren. Ist die Immunabwehr aber geschwächt und die Anzahl der Keime sehr groß, können die Erreger leicht über die Schleimhaut der Nase oder des Rachens ins Körperinnere vordringen. Wie gut oder schlecht unser Abwehrsystem die Viren bekämpfen kann, hängt von unserer körperlichen Verfassung und von unserer psychischen Konstitution ab.

Vor allem in der kälteren Jahreszeit leiden viele Menschen unter grippalen Infekten. Kälte und Nässe vermindern die Durchblutung der Nasenschleimhaut und schwächen so die Abwehr. Leichtes Spiel haben die Keime auch in überheizten geschlossenen Räumen: Die warme Luft trocknet die Schleimhäute aus und macht sie anfällig für Erkältungsviren.

Übrigens: Kinder bekommen schneller und häufiger eine Erkältung, da ihr Immunsystem erst noch lernen muss, Krankheitserreger zu bekämpfen. Sie können sich leicht auch über Spielsachen oder beim Spiel mit anderen Kindern anstecken.

 

Naturheilkundliche Behandlung mit Pflüger-Arzneimitteln

Bei Atemwegsinfekten mit entzündeten Schleimhäuten der Atemwege empfehlen wir die Kombination von Naranotox® comp. mit Anginovin HM. Die Anwendungsschwerpunkte liegen bei schmerzhaften Entzündungen von Rachen und Kehlkopf, Schluckbeschwerden und Mandelentzündungen.

Naranotox® comp.:
Unterstützende Behandlung bei akuten entzündlichen Erkrankungen

Anginovin HM:
Grippale Infekte, auch mit Mandelentzündung

Iro-Tropfen
Schwäche und Abgespanntheit, in der Rekonvaleszenz

Ernährungshinweise
  • leichte frische Kost.
  • eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr fördert die Schleimverflüssigung. Da alle Milchprodukte die Verschleimung fördern, sind diese zu meiden.
Arzneitee
  • Holunderblüten
  • Lindenblüten
Beide Kräuter sollten zu gleichen Teilen gemischt werden, steigern die Widerstandskraft des Organismus und werden für Schwitzkuren seit Generationen verwendet. Verhaltensregeln:
  • Bettruhe bei Fieber
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • auf warme Füße achten. Kalte Füße begünstigen nicht nur Erkrankungen der Niere und des Beckens, sondern begünstigen auch Erkrankungen im Kopfbereich.
Hausmittel
  • ansteigendes Fußbad: Die Wassertemperatur sollte innerhalb von 10 - 15 Minuten von 35 Grad auf 40 Grad ansteigen. Nach dem Bad die Füße kalt abspülen und warm halten.
  • Nasenspülungen/tropfen mit isotonischer Kochsalzlösung.
  • Inhalationen mit isotonischer Meersalzlösung (cirka 1 Prise Meersalz auf ein Glas Wasser).
  • bei hohem Fieber Wadenwickel mit lauwarmem Wasser (20 Grad). Wadenwickel nur bei warmen Füßen durchführen.
  • Vorbeugend zur Abhärtung:
    Bewegung an frischer Luft, Sauna und Anwendungen nach Kneipp, z.B. kalte Körperwaschungen.
Abschwellende Nasentropfen sollte man nicht einsetzen, da dadurch die Schleimhaut ausgetrocknet wird.
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