Lymphknotenentzündungen


Als fein verästeltes Transportsystem für Nähr- und Abfallstoffe durchzieht das Lymphsystem unseren gesamten Körper. Es ist ein zentraler Teil unseres Immunsystems. Die hunderte von kleinen Lymphknoten, die in den Lymphbahnen liegen, dienen dabei als hoch effiziente “Kläranlagen”. Sie konzentrieren die Lymphe und reinigen diese, damit Viren, Bakterien, Zellabfälle und giftige Stoffe in unserem Organismus keinen Schaden anrichten können.

Sobald die Filterstationen zum Beispiel eine Infektion wie eine Grippe oder Mandelentzündung bemerken, schlagen sie Alarm und kurbeln die Produktion von Abwehrzellen an. In dieser aktivierten Phase können die ursprünglich stecknadelkopfkleinen Knoten bis zur Größe einer Haselnuss anschwellen, sind deutlich tastbar und schmerzen unter Druck. Alles Zeichen, dass das Immunsystem arbeitet.

In den meisten Fällen gehen Lymphknotenschwellungen auf harmlose Infektionen zurück und bilden sich von selbst zurück. Doch auch ernste Ursachen können sich hinter diesem Symptom verbergen. Bei einigen Krebserkrankungen zum Beispiel sind sie das erste Warnsignal. Wenn also die Vergrößerungen nicht innerhalb von drei Wochen auf Normalmaß zurückschrumpfen oder es keine Hinweise auf eine Infektion im Körper gibt, bedarf es einer genauen ärztlichen Diagnostik.

Zu einer Lymphadenitis kommt es zum Beispiel relativ häufig im Bereich des Halses, weil sich in der Kopfregion viele Entzündungen wie etwa der Mandeln, des Rachens oder der Nebenhöhlen abspielen. Um das Abheilen entzündlicher Prozesse zu unterstützen und Stauungen der Lymphflüssigkeit zu verhindern, eignen sich hervorragend Tumoglin H Tropfen und Tumoglin Tabletten. Juglans regia (echte Walnuss) hat sich als besonders effektiv bei eitrigen Hautausschlägen und Lymphknotenentzündungen erwiesen.

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