Bindehautentzündung bei Kindern


Weil ihre Immunabwehr noch nicht ausgereift ist, bekommen Kinder und Säuglinge relativ leicht eine Entzündung der Augenbindehaut (Konjunktivitis). Meist tritt eine Konjunktivitis einseitig auf, es können aber auch beide Augen betroffen sein.

Die Auslöser sind vielfältig:

  • Infektionen mit Bakterien oder Viren
  • Allergien
  • Umweltreize wie Zugluft, Zigarettenrauch oder Staub

Bindehautentzündungen sind hoch ansteckend

Wenn sich die Kleinen beim Spielen mit schmutzigen Händen ins Gesicht fassen und so Erreger in die Augen gelangen, kann daraus eine bakterielle Bindehautentzündung resultieren – bei Kindern mit 50 bis 75 Prozent der Fälle die häufigste Form der Konjunktivitis. Virale Bindehautentzündungen gehen oft mit einer Erkältung einher. In beiden Fällen besteht ein hohes Ansteckungsrisiko für die Familie und andere Kinder, mit denen die kleinen Patienten in Kita oder Schule Kontakt haben.

Die Ursachen einer Bindehautentzündung

Die Ursachen des rot geäderten, juckenden, tränenden Auges sollten ärztlich abgeklärt werden. Oft stecken nämlich auch andere, von den Eltern kaum zu unterscheidende nicht-infektiöse Ursachen dahinter: Etwa ein paar Sandkörner vom Spielplatz, die sich unter dem Lid festgesetzt haben oder eine winzige oberflächliche Verletzung am Auge, die sich Ihr Kind unbemerkt zugefügt hat. Gerade in der Heuschnupfenzeit muss auch eine allergische Reaktion auf Pollen, die ebenfalls gerötete Augen verursachen, in Betracht gezogen werden. Häufige Allergieauslöser sind zudem Tierhaare oder Hausstaub. Und weil Kinderaugen sehr viel schneller und intensiver auf Umwelteinflüsse reagieren, können auch Zugluft, Rauch, Schwimmbadwasser und selbst Kälte oder grelles Licht eine Bindehautreizung eventuell mit Folge einer schmerzhaften Konjunktivitis auslösen. Denn das Immunsystem der Kleinen ist noch in der Entwicklung.

Die Behandlung einer Bindehautentzündung

Bei der ganzheitlichen Behandlung einer Bindehautentzündung ist die Heilpflanze Euphrasia (Augentrost), die schon seit dem Mittelalter wegen ihrer entzündungs- und schmerzlindernden Eigenschaften bei Augenbeschwerden angewendet wird, das Mittel der ersten Wahl. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer bewährten Wirkstoffkombination Pflügerplex® Euphrasia 130 H. Die homöopathischen Tropfen zur innerlichen Anwendung wirken bei entzündlicher Rötung und Schwellung von Auge und Lid. Sie empfehlen sich durch ihre unkomplizierte orale Einnahme als einfach anzuwendendes Medikament und verschaffen den kleinen Patienten Erleichterung und tief greifende Unterstützung bei ihrem Heilprozess.

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Eine weitere wichtige pflanzliche Substanz in Pflügerplex® Euphrasia 130 H  ist Aconitum napellus beziehungsweise Blauer Eisenhut: Das an Bachufern und feuchten Weiden wachsende blaue Hahnenfußgewächs entfaltet in der Homöopathie seine äußerst heilkräftige Wirkungen bei urplötzlich auftretenden Entzündungsreaktionen wie einer akuten Konjunktivitis, die etwa durch kalten Wind oder einen Fremdkörper im Auge ausgelöst wurde. Hydrargyrum bichloratum, eine in der hier vorliegenden Dosierung ungiftige Quecksilberverdünnung, und Phosphorus, das im menschlichen Körper für den Energietransport zwischen den Zellen wichtig ist und in der Homöopathie zu den bedeutendsten Augenmitteln gehört, bekämpfen das entzündliche Bindehautgeschehen auf mineralischer Ebene.

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