Grenzen der Homöopathie
Die homöopathische Therapie wirkt regulativ und stößt zwangsläufig dort an Grenzen, wo eine Regulation aufgrund körperlicher oder psychischer Veränderungen nicht mehr möglich ist. Dies ist der Fall bei allen tiefgreifenden und bleibenden Organveränderungen, z.B. starkem Gelenkverschleiß, Verletzungen und bleibenden Organschäden nach Krankheit.
Dennoch gilt: die Homöopathie arbeitet vollkommen symptombezogen und birgt auch in vielen Fällen sehr ernster Erkrankungen die Chance zu einer gewissen Linderung der Leiden. Die Wiederherstellung des ursprünglichen Gesundheitszustandes darf allerdings nicht erwartet werden! Bei schweren psychiatrischen Erkrankungen (Psychosen) scheidet die homöopathische Therapie aus. Hahnemann selbst kam bei den Behandlungsversuchen von Psychosepatienten zu dieser Erkenntnis.
Therapieblockaden
Häufig ist die Regulationsfähigkeit durch Störfelder, Übersäuerung u.a.m. stark eingeschränkt. Wenn gut und sorgfältig gewählte Mittel keine Wirkung zeigen, kann die Ursache in einer dieser Regulationsblockaden liegen, die besonderer Behandlung bedarf.


