Bambusa arundinacea
Großer Dornenbambus

Die Bambuspflanzen gehören zu den Süßgräsern und sind, mit Ausnahme von Europa und der Antarktis, auf allen Kontinenten verbreitet. Man unterscheidet zwei große Gruppen – grasartig wachsende Bambusformen, die nicht höher als etwa einen Meter werden und die verholzenden Arten mit Wuchshöhen von knapp 40 Metern bei Halmumfängen von bis zu 80 cm. Von diesen verholzenden Arten sind etwa 1450 Arten bekannt. Einige dieser Arten gedeihen selbst noch in 4700 m Höhe, andere an der Schneegrenze des Himalaya.
Bambusa arundinacea ist in Algerien und in Südfrankreich weit verbreitet. Der Wurzelstock treibt eine Vielzahl schnellwüchsiger Triebe aus. Die Halme sind ca. 15 cm lang und mit 13 mm sehr schmal und können 18 m hoch werden. Bambuspflanzen blühen je nach Art nach 12 bis 120 Jahren Wachstumszeit; nach der Blüte und der Fruchtbildung stirbt die Pflanze ab. Da die Entwicklung von Blüten und Früchten in den Bambusbeständen einer Spezies zeitgleich erfolgt, findet auch das Absterben synchron statt, was große Nachteile für die betroffene Region haben kann.
Inhaltsstoffe/Anwendung
Große Bedeutung als Nahrungsmittel haben die jungen Bambusschösslinge, die als hochwertiges Nahrungsmittel vielfältige Verwendung finden. Bambussprossen sind sehr reich an Kieselsäure und somit von großem Wert für Stütz- und Bindegewebe, Skelett, Wirbelsäule und für Haut und Haare. Die Knoten alter Halme liefern den begehrten Bambuskampfer, der in der chinesischen Medizin verwendet wird. Des Weiteren weiß die traditionelle asiatische Medizin auch um aufhellende Wirkungen der Bambusschösslinge bei depressiven Verstimmungen, was mit den beeindruckenden Vitalkräften der Pflanze in Verbindung stehen könnte.
Pflanzliche Wirkung
Neben dem Mineralstoffreichtum sind Wachstumsdynamik, Vitalkraft und die besondere Signatur des Bambus eine besondere Betrachtung wert. Die Wachstumskraft der jungen Schösslinge ist beeindruckend: manche Arten können ein Tageswachstum von bis zu 30 cm erreichen und zeigen damit ihre enorme Vitalkraft und Dynamik.
Die Signatur einer Pflanze, die auf Grund ihrer besonderen Zeichnung oder ihres Aussehens Vergleiche zum menschlichen Organismus erlaubt, zeigt beim Bambushalm als Analogon den Aufbau der Wirbelsäule. Wachstumsknoten, Flexibilität und Belastbarkeit des Bambus korrespondieren deutlich mit Anatomie der gesunden Wirbelsäule und deren Bandscheiben.
Homöopathische Wirkung
Signatur, Mineralstoffreichtum und Vitalkraft des Bambus prädestinieren ihn zur Anwendung bei chronisch-degenerativen Erkrankungen des Stützskeletts, insbesondere der Wirbelsäule und der Bandscheiben.
Dies wurde in unseren Präparaten Disci Bamb HOM Tropfen und Disci Bamb HOM Inj. 1 ml / HM Inj. 5 ml berücksichtigt. Neben anderen stützgewebestärkenden Inhaltsstoffen enthalten diese Mittel die homöopathischen Zubereitungen aus den Wachstumsknoten des Großen Dornenbambus. Die Anwendungsbereiche dieser Mittel sind unter anderem:
• Degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule und der Bandscheiben
• Degenerative Knochenerkrankungen
• Schmerzen der Gelenke und der Knochenhaut


