Caulophyllum thalictroides
Frauenwurz

Caulophyllum zählt zu einer kleinen Dauerkultur von Berberitzengewächsen, die in Ostasien und Nordamerika beheimatet ist. Es sind typische Frühlingsblüher, die in feuchten Waldgebieten wachsen. Kennzeichnend sind die Blütendolden mit ihren grün-gelb bis violetten Blüten, den dreifach gefiederten Blättern und den Fruchtständen mit den großen, blauen, beerenähnlichen Früchten. Im Gegensatz zu vielen Wildpflanzen ist die Frauenwurz langlebig und überdauert auch die Sommermonate. Die Wuchshöhe der glatten, ein- bis mehrstämmigen Pflanze liegt bei etwa 30 cm bis 90 cm. Der Wurzelstock bringt an der Stelle des abgestorbenen Vorjahrestriebs im Frühjahr einen neuen Vegetationspunkt hervor, die Lebensdauer der Frauenwurz kann bis zu 50 Jahren erreichen
Inhaltsstoffe/Anwendung
Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind das Alkaloid N-Methylcytisin (Caulophyllin), ätherisches Öl, Baptifolin, Glykoside, 0,1 % Saponine, Harze, organische Säuren, Fette und Fermente.
Pflanzliche Wirkung
Pflanzliche Zubereitungen haben toxische Wirkungen. Während der Schwangerschaft kann es durch die spasmolytische und oestrogene Wirkung zu Fehlgeburten kommen. Kinder sollten auf die Gefahr durch den Verzehr der Fruchtstände (blaue Beeren) hingewiesen werden. Auch über Kontaktdermatitiden wurde berichtet.
Homöopathische Wirkung
Caulophyllum gilt in der Homöopathie als klassisches Frauenmittel bei Menstruationsbeschwerden mit schwacher, schmerzhafter Mensis, unregelmäßigen Blutungen mit Stauungsgefühl, neuralgischen Beschwerden und zyklusabhängigen Lumbalgien.
Caulophyllum thalictroides ist in unserem homöopathischen Komplexpräparat Naranofem H enthalten. Seine Anwendungsgebiete sind Menstruationsbeschwerden mit unregelmäßigen, sehr schmerzhaft verlaufenden Regelblutungen, prämenstruelle Schmerzen sowie Kopfschmerzen und Schwindel.


