Cucurbita pepo
Gartenkürbis

Die Familie der Kürbisse umfaßt 15 Arten. Es sind sehr alte Kulturpflanzen, deren Nutzung seit 8000-10000 Jahren bekannt ist. Die Ursprungsheimat der Kürbisgewächse ist der amerikanische Kontinent, heute werden sie in vielen Ländern aller Kontinente angebaut. Die Kürbispflanze ist einjährig, treibt 5 - 8 m lange Stengel und bildet sehr große, fünflappige Laubblätter. Auf die gelben Blüten folgen später große, samenreiche Früchte. Beeindruckend ist das Größenwachstum des Gartenkürbisses, dessen Zuwachs sich von Tag zu Tag beobachten läßt. Erntegewichte von 30 Kilogramm sind keine Seltenheit und im Zeitalter der Superlativen liegt das größte erreichte Gewicht bei Kürbiszuchtwettkämpfen bei 788 Kilogramm!!!
Inhaltsstoffe/Anwendung
Kürbisse beinhalten von Natur aus Bitterstoffe (Cucurbitacine und Triterpen-Saponine), die viele Zuchtsorten allerdings nicht mehr aufweisen. Die Samen sind dagegen frei von Bitterstoffen, dafür aber reich an Ölen. Ihr Ölgehalt liegt bei etwa 40% im Mittel; 80% der enthaltenen Fettsäuren sind Palmitin-, Stearin-, Öl-, Linol- und Linolensäure
Pflanzliche Wirkung
Während das Fruchtfleisch vielfältige Anwendung in der Küche findet, sind Kürbiskerne ein bewährtes und mild-wirksames Mittel bei gutartiger Prostatavergrößerung (Benigne Prostatahyperplasie BHP). Regelmäßiger Genuß von Kürbiskernen wirkt solchen Vergrößerungen entgegen, erleichtert das Wasserlassen und lindert den Stauungsdruck in der Harnblase. Überbrühte und von der Haut befreite Kürbiskerne sind ein wirkungsvolles, bewährtes Mittel gegen Würmer
Homöopathische Wirkung
Der homöopathische Einsatz des Kürbisses ist ein hervorragendes Mittel bei starker Übelkeit, die unmittelbar nach dem Essen einsetzt. Besondere Anwendungsgebiete sind Schwangerschaftserbrechen und Seekrankheit.
Cucurbita pepo ist einer von sechs arzneilich wirksamen Bestandteilen unseres Komplexmittels Vomistop. Seine Anwendungsgebiete sind toxische, nervale oder hormonelle Reizungen des Brechzentrums wie:
1. Übelkeit und Erbrechen in der Schwangerschaft
2. See- und Reisekrankheiten mit Übelkeit und heftigem Erbrechen
3. Brechdurchfälle nach viralen oder bakteriellen Infekten
4. Erbrechen nach Alkoholabusus


