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Daphne mezereum L.

Seidelbast

Daphne mezereum L.

Wer dem Seidelbast begegnen möchte, mache sich im zeitigen Frühjahr auf die Suche und begebe sich in den erwachenden Frühlingswald.

Wenn wir dort von einem betäubenden süß duftenden Windhauch überrascht werden, brauchen wir nicht lange zu suchen. Zwischen den verschiedenen Bäumen steht dieser kleine Zwergstrauch, der etwas verschämt seine Rute in die milde Sonne streckt. Die Zweige sind voll mit rosaroten Blüten bedeckt, die noch vor den Blättern zu treiben beginnen. Sie heben sich scharf von der hellgrauen, kahlen Rinde ab. Im Sommer reifen eiförmige, scharlachrote Beeren.

Der lockerwüchsige, spärlich verzweigte, bis 140 cm hohe Zwergstrauch gehört zur Familie der Thymelaeaceen. Die Gattung der Seidelbastgewächse umfasst ca. 50 Arten, von denen in unseren Gegenden fünf heimisch sind.

Da der Seidelbast sehr früh blüht und mit dem Duft viele Insekten wie Bienen und Schmetterlinge anlockt, war er früher eine typische Imkerpflanze. Eine alte Bezeichnung für den Bienenzüchter war Zeidler und der Seidelbast trug den Namen Zeidlerbusch. Die Bezeichnung Bast ist auf das Bastgewerbe zurückzuführen, da aus der zähen Rinde früher Schnüre hergestellt wurden.

So wurde aus dem Zeidlerbusch irgendwann der Seidelbast, wie wir ihn heute kennen und in den Gärten stehen haben.

Daphne mezereum soll an die liebliche Nymphe Daphne, die Tochter des Flussgottes Peneus erinnern, die laut griechischer Mythologie in einen Lorbeerkranz verwandelt wurde.

Der Seidelbast besitzt eine Ähnlichkeit mit dem Lorbeerbaum, der Beiname „mezereum“ stammt aus dem Arabischen (mazerium = töten) und charakterisiert die Giftigkeit dieses Zwergstrauches.

Nicht zu Unrecht hat die Pflanze noch weitere deutsche Namen wie Menschenmörder, Giftblümelein oder Kellerhals, weil sie den Hals bei einer Vergiftung zuschnürt.

Die Inhaltsstoffe, die dieser Giftpflanze die toxischen Eigenschaften verleihen, sind Diterpene. In den Samen befindet sich Mezerein, in der Rinde Daphnetoxin. Etwa 10 Beeren sollen beim Erwachsenen, 2 – 4 Beeren beim Kind tödlich sein.

 

Karl Heinrich Waggerl (österreichischer Schriftsteller) schrieb:

„Wie lieblich duftet uns im März

der Seidelbast! Doch innerwärts

ist er voll Gift und Galle!

Weil wir, in diesem Falle,

das Wunder nur beschauen sollen.

(Man muss nicht alles kauen wollen!)

 

Herkunft

 

Die Heimat des Seidelbastes ist Europa, Klein- und Nordasien. Er bevorzugt das Hügelland und die Laub- und Mischwälder. Er ist aber auch in Nadelwäldern und Gebüschen zu finden

 

Homöopathische Wirkung

In der Homöopathie wird die frische Zweigrinde des Seidelbaststrauches verwendet, die im Frühling vor der Blüte gesammelt wird. Die potenzierte Zubereitung wirkt insbesondere auf Haut und Schleimhäute sowie auf Nerven und Knochen.

Charakteristisch für Daphne mezereum ist die Heftigkeit der Beschwerden. Die oft bläschenartigen Hautentzündungen gehen mit unerträglichem Jucken und Brennen einher. Nässende Ausschläge ulzerieren und bilden dicke Krusten.

Die Schleimhäute des gesamten Verdauungstraktes können betroffen sein. Speichelfluss mit brennenden Schmerzen im Mund, Zahnschmerzen in kariösen Zähnen, Brechübelkeit, chronische Magenschleimhautentzündung bis hin zu Magengeschwüren. Durchfall, Verstopfung und Schließmuskelkrampf zählen zum Arzneimittelbild.

Tiefgehende Knochenschmerzen und heftige neuralgische Schmerzen findet man überwiegend im Kopf- und Brustbereich.

Auffallend ist eine Verschlechterung der Beschwerden durch kalte Luft und nachts. Der Seidelbast ist beispielsweise in Naranocut H Tabletten, einem Arzneimittel bei Akne, Seborrhoe (gesteigerte Produktion der Talgdrüsen) oder Furunkeln enthalten.

 

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Letztes Update dieser Seite:29. April 2011

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