Juglans regia
Die Walnuss

Der botanische Gattungsname Juglans stammt aus dem lateinischen „Jovis glans“ und bedeutet soviel wie dem „Jupiter geweihte Frucht” oder „Jupitereichel“. Der Artname „regia“ heißt königlich.
Der Echte Walnussbaum (Juglans regia) ist ein sommergrüner Laubbaum und wird 10 - 25 m hoch. Der Stamm ist kurz, in der Form mit starken Wurzelanläufen und besitzt eine silbergraue Borke, die erst im späten Alter Risse und eine schwarzgraue Farbe bekommt.
Die kugeligen bis eiförmig-kugeligen Früchte haben außen eine glatte, grüne Schale, die im Verlauf der Reife rissig und braun wird, innen enthalten sie die bekannten Walnüsse.
Die getrockneten Blätter enthalten Gerbstoffe, die bei Entzündungen in Form von Umschlägen eingesetzt werden. Das Walnussöl aus den Samenkernen weist einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren auf, weiterhin sind nennenswerte Mengen der Vitamine B1, B6 und B12 wertvoll.
In der Volksmedizin sind die Blätter der Walnuss (Folia Juglandis) als gutes Mittel gegen bösartige Geschwüre, Akne vulgaris, chronische Weichteil-, Gelenk- und Knochenschwellungen und als Tee bei Magenbeschwerden bekannt. Zudem haben sich die Walnussblätter bei Fußschweiß und Hautpilz bewährt.
Die Walnuss ist ungiftig, allerdings können magenempfindliche Personen auf die Blätter mit Übelkeit und Erbrechen reagieren.
Herkunft
Die Walnussbäume gehören zu den ältesten bekannten Bäumen. Ihre Geschichte geht bis ins Jahr 7.000 vor Christus zurück. Sie sollen ursprünglich aus Persien stammen, wo sie dann auf Handelswegen weiter nach Zentralasien, China, Griechenland und spät
Homöopathische Wirkung
In der Homöopathie setzt man die frischen Fruchtschalen nach Vorschrift des Homöopathischen Arzneibuches (HAB) ein. Das Mittel zeigt eine besondere Affinität zu Hauterscheinungen verschiedenster Art, insbesondere zu eitrigen Hautausschlägen. Gerstenkörner, Lymphknotenschwellungen, Hinterkopfschmerz und Menstruationsbeschwerden runden das Arzneimittelbild ab.


