Solanum lycopersicum
Tomate

Die Ursprungsheimat dieses Nachtschattengewächses ist Südamerika und war - wie die mit ihr verwandte Kartoffel - bis zur Entdeckung der Neuen Welt in Europa unbekannt. Die mehrheitlich ein- und seltener zweijährige Pflanze wird etwa 1 m hoch, die Stengel sind behaart, die Blätter unterbrochen und unpaarig gefiedert. Die gelben, herzförmigen Blüten stehen in kleinen Trauben von sechs und mehr zusammen. Die Blütezeit beginnt im Juli, die Fruchtreife setzt ab August ein.
Inhaltsstoffe/Anwendung
Die Tomatenfrüchte sind wertvolle Vitalstoffspender und reich an Carotinoiden (z. B. das antioxidans Lycopin), Vitamin C, den Vitaminen B1, B2, B3 und E. Weiterhin enthält sie Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Eisen und Kupfer und weitere Spurenelemente wie Bor.
Pflanzliche Wirkung
Obwohl die Tomate heute nahezu nur als Gemüsepflanze bekannt ist, gilt sie in der Volksheilkunde als leicht tonisierende Frucht, die die Verdauungssäfte von Magen und Bauchspeicheldrüse anregt und dank ihres Eisen – und Mangangehaltes die Blutbildung unterstützt. Dem Tomatensaft wird auch eine leicht blutdrucksenkende Eigenschaft zugeschrieben.
Homöopathische Wirkung
Die Verwendungsmöglichkeiten in der Homöopathie sind erstaunlich vielfältig. Kongestiver Kopfschmerz (durch Blutwallung zum Kopf entstandener Kopfschmerz), allergische Beschwerden und insbesondere grippale Symptome sind auffallend im Mittelbild. Dazu zählen wässriger Fließschnupfen, Heiserkeit und hartnäckiger, quälender Hustenreiz, besonders nachts. Solanum lycopersicum lindert auch den typischen grippalen Gliederschmerz und das Gefühl der Zerschlagenheit im ganzen Körper.
Solanum lycopersicum ist in unserem homöopathischen Komplexmittel Anovin Pflüger enthalten, dessen Wirkungsschwerpunkt grippale Infekte der oberen Atemwege sind.
Anovin Pflüger kräftigt das Immunsystem, wirkt entzündungswidrig, lindert den Hustenreiz, senkt Fieber und mindert das Krankheits- und Zerschlagenheitsgefühl.
Krankheitszeichen für die Einnahme von Anovin Pflüger
1. Erkältung mit und ohne Fieber
2. Rachenentzündung
3. Bronchitis mit heftigen Hustenattacken
4. Reichliches Bronchialsekret
5. Erschwertes Atmen
6. Nasenkatarrh, Nasennebenhöhlenentzündungen


