Symphoricarpus albus e fructibus
Schneebeere

Symphoricarpus albus, im Volksmund auch Schneebeere, Knallerbsenstrauch genannt, wird bis 2,50 Meter hoch. Die zierlichen rosafarbenen Blüten erscheinen zwischen Juni und August.Der botanische Name der Schneebeere - Symphoricarpos klingt kompliziert und lässt kaum vermuten, wie anspruchslos diese Sträucher sind.
Sie gedeihen nicht nur an sonnigen Standorten, sondern noch im Schatten und auf trockenem Boden. Die Bezeichnung Symphoricarpos geht auf die griechischen Wörter -symphoros- (= vereinigt) und -karpos- (= Frucht) zurück und weist auf ein besonderes Merkmal der Schneebeere hin: Die im Herbst reifenden, zahlreichen Beeren stehen dicht gedrängt wie Perlen in kleinen Gruppen nebeneinander. Sie sind ungenießbar und bleiben, oft noch bis weit in den Winter hinein, an den Zweigen hängen, zumal sie von Vögeln gemieden werden.
Für die heimische Tierwelt sind Schneebeeren von besonderem Wert: Die erst ab Juni, Juli erscheinenden Blüten fallen zwar kaum auf, sie machen die Schneebeere aber zu einer wertvollen Nahrungsquelle für Bienen. Diese Gehölze bieten mit ihrem dichten Wuchs Vögeln und anderen Kleintieren Schutz.
Die Schneebeere hat auf Kinder eine hohe Anziehungskraft. Sie verwenden die Beeren gerne als Wurfgeschosse, da sie beim Zerplatzen leicht knallen.
Durch Spielen mit den Beeren sind Kinder gefährdet. Es kann durch das Zerdrücken der Knallerbsen zu entzündlichen Hautreaktionen kommen, verschluckte Beeren können Schleimhautreizungen, Erbrechen und Magenschmerzen sowie Durchfall verursachen. Eine Menge von 2 - 4 Beeren gilt als ungefährlich, erst nach dem Verzehr einer größeren Menge treten Vergiftungen auf. Die Blütezeit dauert von Juni - August, die Früchte sieht man von September - November (Winter).
Herkunft
Die ursprüngliche Heimat der Schneebeere ist Nordamerika. Sie wurde als Zierpflanze in Europa eingeführt und ist mittlerweile oft auch verwildert anzutreffen.
Homöopathische Wirkung
Der Einsatz von Symphoricarpus albus in der Homöopathie zielt besonders auf Beschwerden des Verdauungstraktes wie Magenbeschwerden wie Übelkeit und Erbrechen, Reisekrankheit, Schwangerschaftserbrechen und Appetitlosigkeit.


