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Lactoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)

Lactoseintoleranz oder auch Milchzuckerunverträglichkeit

Laktoseintoleranz

Von Laktoseintoleranz spricht man, wenn die Laktaseproduktion im Dünndarm nicht mehr ausreichend ist. Der Milchzucker (Laktose) kann dann beim Verzehr laktosehaltiger Lebensmittel wie Milch, Käse oder Quark nicht optimal aufgespalten werden. Dies führt zur Stoffwechselbelastung mit Bildung von Darmgasen und verschiedenen Säuren, die zu Beschwerden wie Blähungen, Krämpfen und Übelkeit führen können.

Laktoseverdauung

Laktose ist ein natürlicher Bestandteil der Muttermilch, der Milch und Molkereierzeugnisse. Im Säuglingsalter ist Laktose der wichtigste Energielieferant. Laktose reguliert die Darmflora und unterstützt die Calciumaufnahme im Darm.  

Zur Laktoseverdauung wird das körpereigene Enzym Laktase benötigt. Laktase zerlegt den Milchzucker in seine beiden Bestandteile Glukose und Galaktose, die dann vom Blut aufgenommen werden können.

Im Säuglingsalter produziert der Organismus natürlicherweise große Mengen Laktase. Mit zunehmenden Alter lässt die Enzymproduktion langsam nach (natürliche Entwöhnung), insbesondere dann, wenn der Körper nur wenig an Milchprodukte gewöhnt ist.  

Unter Milchzuckerunverträglichkeit leiden in Deutschland etwa 25 % der Bevölkerung während in  Afrika und Asien sogar  80 - 95 % der Erwachsenen betroffen sind.

Symptome der Laktoseintoleranz

Die Milchzuckerunverträglichkeit ist ein physiologischer Verlauf soweit keine eigenständigen Krankheiten zugrunde liegen wie (z. B. Reiz-Darm-Syndrom oder genetisch bedingter Laktasemangel). 

Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit gelangen Teile des Milchzuckers ungespalten in den Dickdarm, wo er von den Darmbakterien abgebaut und vergoren wird. Neben der Bildung von Säuren und Darmgasen kommt es zur vermehrten Wassereinlagerung in den Darm. Die unspezifischen Symptome hängen von der Menge des aufgenommenen Milchzuckers bzw. vom Laktasemangel ab und können individuell stark auftreten wie z. B. Völlegefühl, Blähbauch und Blähungen, Darmkrämpfe, Durchfälle und Übelkeit

Aber auch Allgemeinsymptome wie Müdigkeit, Erschöpfung, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme können auf einen Laktasemangel hindeuten.

Diagnose- und Testverfahren

Wenn Sie einen Zusammenhang zwischen Ihren Beschwerden und dem Milchzucker vermuten, ist die einfachste Prüfungsmethode ein sog. „Auslass-Test“, indem Sie für etwa eine Woche auf alle laktosehaltigen Lebensmittel verzichten. Sollten sich dadurch Ihre Blähungs- und Befindlichkeitsstörungen verringern, liegt ein Verdacht auf Milchzuckerunverträglichkeit nahe.

Alternativ könnten Sie sich für einen sog. „Provokationstest“ entscheiden, indem Sie ein großes Glas Milch oder einige Teelöffel Milchzucker in Flüssigkeit verrührt (Milchzuckerlösung), auf nüchternen Magen trinken.

Zur medizinischen Abklärung wird in vielen Arztpraxen ein Laktose-H2-Atemtest eingesetzt.  

Therapie
Manchen Beschwerden entgeht man am besten durch Vermeidung der verursachenden Stoffe, das trifft auch für die Milchzuckerunverträglichkeit zu. Bei Laktoseintoleranz besteht jedoch die Möglichkeit, das fehlende Enzym Laktase in Tablettenform zuzuführen.

Laktose in Nahrungsmitteln

In der Lebensmittelproduktion wird Laktose aufgrund seiner hohen Wasserbindungsfähigkeit oft als Bindemittel eingesetzt. Zudem ist Laktose ein wichtiger Trägerstoff zur Geschmacksverstärkung verschiedener Aromen und Gewürzmischungen. Somit findet man Laktose in vielen Fertigprodukten und Süßwaren.

Bei verpackten Lebensmitteln finden Sie entsprechende Hinweise als „Milch- und Molkepulver, Laktose, Milchzucker“ deklariert. Bei offenen Produkten wie Wurst und Brot sollten Sie Ihren Metzger bzw. Bäcker fragen. 

Nach EU-Gemeinschaftsrecht gelten Nahrungsmittel, die bis zu 2 % Laktose im Endprodukt enthalten, als laktosefrei und brauchen nicht deklariert zu werden.

Eine Milchzucker-Allergie gibt es nicht und darf nicht mit einer Milcheiweiß-Allergie verwechselt werden.

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Letztes Update dieser Seite:25. Juni 2014

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Registrierte homöopathische Arzneimittel, daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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