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Rheda-Wiedenbrück (wl). Bei optimalen Wetterbedingungen geriet der dritte Benefizlauf in St. Vit am Samstag zu einem vollen Erfolg. 720 Starter jeder Altersgruppe vom Bambinilauf bis zum Zehn-Kilometer-Rennen joggten begeistert durch das geschmückte Dorf.
Stefanie Wagner, die erstmals auf heimischen Boden einen 10-km-Lauf gewann, freute sich über die persönliche Bestzeit von 43:16. „Es war alles perfekt. Ich habe gar nicht gemerkt, dass keine andere Frau vor mir war", erzählt die 39-Jährige nach dem Zieleinlauf, die souverän an der Seite ihres Mannes Roland die fünf Runden gelaufen war. Schnellster Mann war erneut Murat Bozduman in 34:18 Minuten. Stefan Holtkötter war ihm dicht auf den Fersen, doch reichte es nicht mehr zum überholen. Den 5-Kilometerlauf gewann Stefan Gerthenrichs (Trispeed Marienfeld). Ferner gingen noch die Walker und Nordic-Walker auf die 5-Kilometerrunde sowie die Schüler auf den 2-Kilometer Kurs. Marion Cordtomeikel und Eva-Maria Brenneker boten vor jedem Lauf ein Warm-up mit flotter Musik.
Zufrieden zeigte sich Andreas Post vom Verein „Laufen und Gutes tun". Die Teilnehmer sowie die zahlreichen Besucher fühlten sich wohl und blieben auch nach den Läufen, sagte er. Gleich mehrere Bands sowie die Cheerleader Gruppe „Black Punters" aus Lippstadt sorgten für Stimmung entlang der Strecke, wo die Freiwillige Feuerwehr ihre Kameraden mit Trommeln und Martinshörnern anfeuerten.
Die Terminumlegung von Juni auf den 1. September nahm der Verein trotz deutlich sinkender Teilnehmer von minus 280 gerne in Kauf. Als sportlichste Schule stellte die Osterrath-Realschule die meisten Läufer. Auch der Verein „Laufen und Gutes tun" konnte an seinem Stand neue Mitglieder gewinnen. Die heimische Künstlerin Editha Martina hatte dem Verein ein „rennendes Herz" geschaffen, in dem die Spendengelder gesammelt wurden.
Quelle: Glocke
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