Vom Rohstoff zum Arzneimittel


Von der Pflanze zur Urtinktur

Sehr viele homöopathische Urtinkturen dienen als Ausgangsmaterial für Verdünnungen und Verreibungen und werden aus frisch geernteten Pflanzen bzw. Pflanzenteilen hergestellt. In unserer Urtinkturenherstellung werden ausschließlich Pflanzen verarbeitet, die aus eigenem  Anbau oder  von langjährigen, geprüften Lieferanten stammen. Hier legen wir großen Wert auf einen engen Kontakt zu unseren Lieferanten, die regelmäßig von uns vor Ort inspiziert werden. Zusätzlich wird jede Lieferung Frischpflanzen auf Rückstände von Pestiziden, Insektiziden, Schwermetallen (Blei, Cadmium, Quecksilber) und Aflatoxinen (hochgiftige Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen) geprüft.

Herstellmethoden Hahnemanns kombiniert mit moderner Technik

All unsere Präparate werden streng homöopathisch nach den Vorschriften des HAB (Homöopathisches Arzneibuch) hergestellt, in denen sich die traditionellen Vorgaben wiederfinden. Der Buchstabe D bedeutet das stufenweise Potenzieren in Zehnerschritten (1 Teil Ausgangsstoff + 9 Teile Arzneiträger).

Ab in die Flasche!

Die so hergestellten Präparate werden nach Prüfung durch die Qualitätskontrolle in Flaschen oder Dosen abgefüllt. Dies erfolgt je nach Arzneiform mit unterschiedlichen Maschinen. Unsere Flüssigkeiten werden volumetrisch abgefüllt, also bezogen auf das Volumen der jeweiligen Flasche. Die Tabletten werden entweder mit Zählstäben gezählt oder in Bezug auf das geforderte Gewicht abgefüllt. Alle Anlagen sind so eingestellt, dass ein wenig mehr in die Behältnisse eingefüllt wird, um die sogenannte Nennfüllmenge (Inhalt x Stück oder x ml Tropfen) zu gewährleisten.
Bei der Abfüllung und Verpackung der Präparate werden begleitende Kontrollen durchgeführt, die sicherstellen, dass alle Präparate in einer tadellosen Qualität beim Patienten ankommen.