Wenn Schwitzen zur Belastung wird

Schwitzen ist eine natürliche Körperfunktion, die uns vor Überhitzung und Krankheitserregern schützt. Doch manche Menschen produzieren mehr Schweiß, als für die Regulierung der normalen Körpertemperatur erforderlich ist. Das ist für Betroffene extrem unangenehm und kann dazu führen, dass die gesamte Lebensqualität darunter leidet. Sowohl der Geruch nach Schweiß als auch die Sichtbarkeit von Schweißperlen auf der Haut oder Flecken auf der Kleidung gehen mit ständigem Schamgefühl einher.

Warum schwitzen wir?

Schwitzen ist eine lebensnotwendige Funktion unseres Körpers. Denn durch die Verdunstung der Feuchtigkeit auf der Haut wird die Körpertemperatur reguliert. Zudem hat Schweiß eine Ausscheidungsfunktion: Im wässrigen Schweiß finden sich gelöste Stoffwechselprodukte, wie z.B. Salze oder Fettsäuren, die auf diesem Weg aus dem Körper gelangen. Schweiß ist außerdem wichtig für den Erhalt des Säureschutzmantels unserer Haut, der hilft, gesundheitsschädliche Keime abzuhalten.

Für diese Funktionen sorgen rund zwei Millionen Schweißdrüsen, die jeder Mensch am ganzen Körper besitzt. Wann und in welchem Umfang die Schweißdrüsen aktiv werden, regelt das vegetative Nervensystem, das wir nicht bewusst beeinflussen können. Daher schwitzt auch jeder Mensch unterschiedlich viel.

Übermäßiges Schwitzen: Hyperhidrose

Rund 200 Milliliter Schweiß produzieren wir pro Tag, auch wenn wir uns nicht anstrengen und das Klima mild ist. Bei sportlicher Aktivität oder Hitze kann es die zehnfache Menge sein. Manche Menschen leiden jedoch unter übermäßiger Schweißbildung, und das ganz unabhängig davon, ob sie sich körperlich betätigen oder wie warm das Wetter ist. Bei überschießender Schweißproduktion ist die Steuerung der Schweißdrüsen durch das vegetative Nervensystem aus den Fugen geraten und läuft auf zu hohem Niveau.

Was im Volksmund als „krankhaftes Schwitzen“ bekannt ist, bezeichnen Mediziner als Hyperhidrose (griechisch: hyper = zu viel / hidros = Wasser). Die Ursache für die vermehrte Schweißabsonderung kann sowohl in einer Fehlfunktion der Schweißdrüsen begründet sein (primäre Hyperhidrose) als auch Symptom für eine andere Grunderkrankung sein, wie z. B. eine Schilddrüsenüberfunktion (sekundäre Hyperhidrose).

Eine Hyperhidrose betrifft vor allem den Bereich der Achseln (ca. 40 %). Aber sie kann sich auch als Handschweiß, als Schweißfüße, Schweißperlen im Gesicht und Schweiß am Rumpf äußern. Also immer dort, wo die Schweißdrüsen besonders dicht und zahlreich sind. Betroffenen können auch unter Nachtschweiß leiden, bei dem die nächtlichen Schweißausbrüche den Schlaf stören und die feuchte Kleidung eventuell sogar gewechselt werden muss.

Fast jede Frau kennt lästige Hitzewallungen in den Wechseljahren, die ebenfalls mit nächtlichem Schwitzen verbunden sind und den Schlaf unterbrechen. Starkes Schwitzen ist immer eine große Belastung. Da Schweißränder auf der Kleidung und Schweißgeruch häufig nicht zu verbergen sind, fühlen sich Betroffene unwohl und sowohl im Berufsleben als auch privat gehemmt.

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Ursachen für vermehrtes Schwitzen

Viele Faktoren haben einen Einfluss darauf, wie schnell und stark man schwitzt. Zu den häufigsten Ursachen für heftiges Schwitzen zählen Angst und StressMedikamente sowie das Körpergewicht.

Bei unseren Steinzeitvorfahren versetzte eine bedrohliche Situation wie die Begegnung mit einem wilden Tier den Körper in Alarmbereitschaft. Das Stress-Schwitzen war schon damals eine Begleiterscheinung, die den Körper kühlte. Heute haben sich die Angstauslöser geändert, die körperliche Reaktion ist jedoch gleich. Im modernen Alltag schüttet der Körper z. B. vor Prüfungen, Vorstellungsgesprächen, Präsentationen vor großem Publikum oder unangenehmen Terminen Stresshormone aus, die für Angstschweiß sorgen. Besonders heikel: Schwitzen vergrößert die bereits bestehende Anspannung und wer sich bei dabei ertappt fühlt, reagiert nicht selten mit noch stärkeren Schweißausbrüchen. Hier können Stressbewältigungsstrategien und Entspannungstechniken helfen, die Aufregung zu verringern und besser damit umzugehen.

Medikamente können ebenfalls zu verstärktem Schwitzen führen. Die Liste der Arzneimittel ist lang, darunter finden sich Betablocker, Antidepressiva, Medikamente gegen Asthma und Bronchitis, Diabetes-Medikamente, fiebersenkende Mittel, Hormonpräparate bei Endometriose, atypische Neuroleptika oder Präparate zur Hormonblockade.

Auch das Körpergewicht hat Einfluss darauf, wie stark wir schwitzen. Ein hohes Gewicht führt leicht zu Schweißausbrüchen – schon bei wenig Anstrengung, nach einer Mahlzeit und bei wärmeren Temperaturen. Da Übergewicht den Organismus belastet, empfehlen Ärzte das Körpergewicht zu normalisieren, sich ausgewogen zu ernähren und regelmäßig zu bewegen.

Natürliche Hilfe bei vermehrtem Schwitzen

Homöopathische Arzneimittel können auf natürliche Weise helfen, starkes Schwitzen zu reduzieren und die gestörte Eigenregulation des Körpers auszugleichen. Pflügerplex® Salvia 122 ist ein gut verträgliches Komplexmittel, das sich bei starkem Schwitzen bewährt hat. Es wird bei vermehrter Schweißbildung mit und ohne körperliche Anstrengung, übelriechenden Schweißen sowie bei Tagschweißen und Schwitzen in der Nacht erfolgreich eingesetzt. Pflügerplex® Salvia 122 enthält die Wirkstoffe Salbei (Salvia officinalis) und Jaborandi (Pilocarpus), die jeder für sich in spezifischer Weise die Schweißdrüsen positiv beeinflusst.

Salbei wird seit langem als Heilpflanze und Hausmittel geschätzt. Seine Inhaltsstoffe helfen z. B. auch als Teezubereitung, die Schweißbildung auf natürliche Weise zu verringern. Auch in der Homöopathie wird Salbei wegen seiner schweißhemmenden Eigenschaft verwendet. Hier wird er bei Störung der Schweißbildung aufgrund hormoneller oder psychosomatischer Ursachen eingesetzt. Salbei eignet sich bei Hyperhidrose, wenn das Schwitzen nachts vermehrt auftritt und den Betroffenen erschöpft. Salbei werden zudem bakterizide und antioxidative Eigenschaften zugeschrieben.

Pflügerplex® Salvia 122 enthält außerdem Jaborandi. Der Wirkstoff wird in der Homöopathie bei vermehrter Schweißbildung eingesetzt, die bei Hyperhidrose, Hitzewallungen im Klimakterium und Nachtschweißen auftreten und besonders heftig sein können. Jaborandi lindert Symptome, die mit dem Schwitzen einhergehen, wie ein Erröten des Gesichts, der Ohren und des Nackens, ein Ansteigen der Temperatur und des Pulses sowie eine beschleunigte Herztätigkeit und Schwellungen.

Darum überzeugt Pflügerplex® Salvia 122

  • natürliches Arzneimittel mit Echtem Salbei und Jaborandi
  • reguliert gezielt und gut verträglich die Schweißbildung
  • hilft auf gut verträgliche Weise bei vermehrter Schweißbildung (mit und ohne körperliche Anstrengung)
  • lindert begleitende Symptome wie übelriechende Gerüche oder ein gerötetes Gesicht
  • ohne Neben- und Wechselwirkungen
  • gluten- und laktosefrei
  • vegan
  • zugelassen ab 12 Jahren

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Weitere Tipps bei vermehrter Schweißbildung

  • Tragen Sie lockere, luftige Kleidung aus atmungsaktiven Materialien. So vermeiden Sie einen Hitzestau und die überschüssige Feuchtigkeit wird abgegeben.
  • Trinken sie viel, um den Flüssigkeitshaushalt auszugleichen. Am besten sind lauwarme Getränke und Mineralwasser. Das regelmäßige Trinken von Salbeitee hat sich als Hausmittel bewährt.
  • Meiden Sie schweres, fettes und stark gewürztes Essen und ernähren Sie sich salzarm.
  • Pfefferminzöl wirkt kühlend: Geben Sie einfach ein paar Tropfen auf Handgelenke, Unterarme oder Schläfen.
  • Saunagänge trainieren die Schweißdrüsen und haben einen positiven Effekt, wenn man leicht ins Schwitzen gerät.
  • Wenn innere Unruhe, Ängste und Stress die Auslöser für starkes Schwitzen sind, helfen Entspannungsübungen wie Yoga und autogenes Training, die Anspannung zu lösen.