Ohrenschmerzen und Mittelohrentzündung bei Kindern

Mittelohrentzündungen (medizinischer Fachbegriff Otitis media) gehören zu den Erkrankungen, mit denen Kinder und damit auch deren Familien häufig konfrontiert werden. Insbesondere Säuglinge und Kleinkinder sind von einer Otitis media betroffen, aber auch größere Kinder und Erwachsene können an Mittelohrentzündungen erkranken.

Oh(r) weh: Mittelohrentzündung

Die akute Mittelohrentzündung ist eine Entzündung der Schleimhäute im Mittelohr. Sie kann u. a. plötzliche, starke Ohrenschmerzen zusammen mit Druckgefühl, Hörstörungen, Fieber und anderen Symptomen verursachen. Sie tritt meist als Folge einer viralen oder bakteriellen Infektion der oberen Atemwege auf. Oft ist es eine Erkältung, z. B. ein von Viren ausgelöster Schnupfen. Begünstigt durch die Anatomie des kindlichen Ohrs verlagert sich das Krankheitsgeschehen ins Mittelohr.

Somit ist die akute Mittelohrentzündung eine der häufigsten Erkrankungen im Säuglings- und Kleinkindalter, wobei die meisten Fälle zwischen dem 6. und 18. Lebensmonat auftreten. Hochgerechnet macht jedes Kind bis zu seinem 7. Lebensjahr mindestens eine akute Mittelohrentzündung durch. Danach wird die Erkrankung seltener, kann aber grundsätzlich in jedem Lebensalter auftreten(*).

 

Die Ursache: Misstöne aus der Ohrtrompete

Die Erreger dringen bei der akuten Mittelohrentzündung nicht von außen über den Gehörgang in das Mittelohr ein, sondern über die sogenannte Ohrtrompete, auch Eustachische Röhre genannt. Dies ist ein feiner Kanal zwischen Nasen-Rachen-Raum und Ohren und sichert die Belüftung des Mittelohrs sowie den Abfluss von Flüssigkeit. 

Kleinkinder sind deshalb besonders häufig betroffen, weil bei ihnen die Verbindung zwischen Mittelohr und Nasen-Rachenraum relativ kurz und weit ausfällt. Dies erleichtert Krankheitserregern, also Viren oder Bakterien, bei akuten Infekten der oberen Atemwege (z. B. Schnupfen, Erkältung oder Nasennebenhöhlenentzündung) aus dem Rachen ins Ohr zu gelangen und dort eine Entzündung der Schleimhäute auszulösen.

Hierzu kommt: Die Schleimhäute im Nasen-Rachenraum sind bei einer Erkältung angeschwollen – auch die der Ohrtrompete. Dadurch wird die Belüftung des Mittelohrs gestört. Flüssigkeit, die von den entzündeten Mittelohrschleimhäuten gebildet wird, kann dann nicht richtig abfließen und bildet ein optimales Milieu für Bakterien und Viren.

Typische Symptome und Krankheitsverlauf

Häufig hat das betroffene Kind eine Erkältung, die möglicherweise gerade wieder abheilt. Plötzlich wird es quengelig, appetitlos und klagt vielleicht über Kopf- oder sogar Bauchschmerzen. Die Ohrenschmerzen selber beginnen oft nachts oder abends. Im weiteren Verlauf kann auch Fieber auftreten.

Gerade kleinere Kinder können meistens nicht sagen, wo genau es weh tut, Säuglinge können sich überhaupt nicht artikulieren. Daher können auch allgemeine Krankheitszeichen wie Reizbarkeit, Fieber, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit oder sogar Bauchschmerzen auf eine Mittelohrentzündung hinweisen. Bei einer Untersuchung überprüft dann der Kinderarzt mit Hilfe eines Otoskops die Ohren Ihres Kindes.

Oft fällt auf, dass das Kind auf einem oder beiden Ohren nicht richtig hört. Das liegt an der Flüssigkeits- oder Schleimansammlung im Mittelohr. „Läuft“ das Ohr und lässt der Schmerz zunächst nach, so hat sich vermutlich ein Riss im Trommelfell gebildet, durch den Flüssigkeit oder Schleim ablaufen.

Diese Beschwerden deuten auf eine akute Mittelohrentzündung hin:

  • Plötzliche, heftige Ohrenschmerzen (stechend, pulsierend)
  • Hörminderung
  • Druckgefühl im Ohr
  • Krankheitsgefühl
  • Fieber
  • Wässriges oder schleimiges Ohrsekret
  • Begleitsymptome: Bauchschmerzen und Übelkeit

Bei den Kleinsten bitte auch auf Folgendes achten:

  • Häufiges Greifen ans Ohr
  • Quengeln, Unruhe
  • Appetitlosigkeit und Trinkweigerung

Behandlung einer Mittelohrentzündung: Antibiotika oft nicht nötig

Die Behandlung einer Mittelohrentzündung sollte wirksam und verträglich zugleich sein, damit es den Kleinen schnell besser geht, ihr Organismus aber nicht unnötig belastet wird.

Gut zu wissen: Viele (kleine und große) Patienten mit einer akuten Mittelohrentzündung können auf Antibiotika verzichten. Denn laut derzeit gültiger Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) heilen 80 Prozent der akuten Mittelohrentzündungen spontan ohne Antibiotika ab. Säuglinge und Kleinkinder (6 bis 24 Monate) mit gering ausgeprägten Krankheitssymptomen sollten laut Leitlinie in den ersten 24 Stunden keine Antibiotika erhalten. Bei Kindern ab zwei Jahren sollte während der ersten 48 Stunden grundsätzlich auf eine Antibiotika-Therapie verzichtet werden, so die Empfehlung der Experten. Außerdem entsteht eine Mittelohrentzündung oft im Rahmen einer Erkältung. Dann sind meist Viren der Auslöser, gegen die ein Antibiotikum nichts ausrichten kann.

Ob eine medikamentöse Therapie erforderlich ist, sollte ein Facharzt, i.d.R. der Kinderarzt, auf Basis der genauen Diagnose entscheiden. Die DEGAM empfiehlt in unkomplizierten Fällen zunächst abzuwarten und eine symptomatische Behandlung ohne Antibiotikum durchzuführen. Es werden Arzneimittel empfohlen oder verordnet, die abschwellend, entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Bessern sich die Beschwerden in einem Zeitraum von wenigen Tagen nicht, können eine Wiedervorstellung in der Praxis und eine antibiotische Therapie notwendig werden.

Die Patienten sollten sich in der Zeit schonen und ausreichend trinken. 

Während des Abwartens – in der Medizin auch als „Watchful Waiting“ bezeichnet – sind Zwiebel-Säckchen ein gutes Hausmittel, um die Beschwerden zu reduzieren und den Heilungsprozess zu unterstützen. Die ätherischen Öle der Zwiebeln wirken antibakteriell, schleimlösend und regen den Stoffwechsel an. Und so geht’s: Zwiebeln schneiden, in ein Tuch wickeln und das Zwiebelsäckchen auf das Ohr legen.   

Außerdem kann zur Unterstützung der Abheilung und zur Linderung der Symptome das homöopathische Arzneimittel Otofren®, gegeben werden. Gerade bei Säuglingen und Kleinkindern hat sich die sanfte Wirkweise bewährt.

Ohrentropfen spielen bei Mittelohrentzündungen nur eine untergeordnete Rolle und dürfen nur nach ärztlicher Anordnung verwendet werden. Denn ist das Trommelfell intakt, erreichen die Ohrentropfen das Mittelohr nicht; befindet sich bereits ein Riss im Trommelfell, dürfen sie nicht immer angewendet werden, um Schädigungen im Mittel- und Innenohr zu verhindern.

Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass kein Wasser beim Duschen oder Baden in die Ohren gelangt. In den ersten Tagen am besten ganz darauf verzichten.

Um die Genesung zu unterstützen, sollten zusätzlich einige grundlegende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Ruhe und Schonung, insbesondere an den ersten Tagen der Erkrankung
  • Ausreichend trinken
  • Gesund essen

8 Wirkstoffe, 1 Ziel: Mittelohrentzündung mit Otofren® natürlich behandeln

Unser breit wirksames Präparat Otofren® hilft verlässlich und ohne Nebenwirkungen bei Ohrenschmerzen und akuter wie chronischer Mittelohrentzündung. Wird das natürliche Komplexmittel bei den ersten Anzeichen eingenommen – wenn sich Ihr Kind an das schmerzende Ohr fasst oder bei Berührung des Ohrs weint oder schreit – zeigt sich oft schon nach wenigen Stunden eine deutliche Besserung der Beschwerden.

Wenn Kinder unter einer Otitis media leiden, die Ohren schmerzen und entzündet sind, brauchen sie eine Behandlung, die hilft wie ein guter Freund. 

Otofren®, der Ohrenfreund, enthält 8 aufeinander abgestimmte Wirkstoffe, die sich in der Homöopathie als Mittel zur Behandlung von akuten und chronischen Mittelohrentzündungen bewährt haben und zwar auf eine kindgerechte, sanfte Art und Weise.

In Otofren®sind entzündungshemmende und schmerzlindernde Heilpflanzen wie Blauer Eisenhut, abendländischer Lebensbaum, Duftveilchen und amerikanische Kermesbeere hocheffizient mit mineralischen Substanzen wie zum Beispiel Hepar sulfuris (Kalkschwefelleber) und Arsenum jodatum (Arsen-III-iodid) kombiniert. Aconitum napellus (Blauer Eisenhut) ist ein wichtiges homöopathisches Mittel, um bei hochfiebriger Otitis media gegen die Entzündung anzugehen, das Abwehrsystem zu aktivieren und den stechenden Ohrenschmerz zu lindern. Hepar sulfuris hat sich seit Jahrzehnten bei akuten und chronischen Mittelohrvereiterungen bewährt, die mit Entzündungen der oberen Atemwege einhergehen. Kermesbeere, Arsen-III-iodid und Graphites haben eine abschwellende Wirkung und reduzieren die Sekretbildung hinter dem Trommelfell. Aurum metallicum verhindert eine Chronifizierung. In diesen Fällen entzündet sich das Mittelohr immer wieder oder dauerhaft und es fließt Eiter über den Gehörgang nach außen. Auch weitere Symptome wie Schwerhörigkeit, Ohrgeräusche und Schwindel können so entstehen.

Otofren® ist das einzige zugelassene Arzneimittel in Tablettenform zur Behandlung von akuten und chronischen Mittelohrentzündungen.

Dosierung und Anwendung

Die Tabletten sind für Kinder leicht einzunehmen, bei Säuglingen und Kleinkindern sollten sie zuvor in etwas Wasser aufgelöst werden.

Sie werden entsprechend des Alters dosiert und eingenommen. Bitte beachten Sie das folgende, einfache Anwendungsschema, falls mit Ihrem Arzt nicht anders besprochen:

Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren nehmen bei akuten Zuständen alle halbe bis ganze Stunde 1 Tablette ein (max. 12-mal täglich). Bei chronischen Verlaufsformen 1 – 3-mal täglich 1 Tablette einnehmen. Tabletten im Mund zergehen lassen.

Kinder zwischen 6 und 12 Jahre erhalten nicht mehr als zwei Drittel der Erwachsenendosis (akut: max. 9-mal täglich).

Kleinkinder zwischen 1 und 6 Jahre erhalten nicht mehr als die Hälfte der Erwachsenendosis (akut: max. 6-mal täglich). Die Tabletten vor der Einnahme in etwas Wasser auflösen.

Säuglinge unter 1 Jahr erhalten nach Rücksprache mit einem Arzt nicht mehr als ein Drittel der Erwachsenendosis (akut: max. 4-mal täglich). Die Tabletten vor der Einnahme in etwas Wasser auflösen.

Bitte beachten Sie auch die Angaben in der Packungsbeilage.

Otofren®, der Ohrenfreund

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(*) gemäß Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V.: Ohrenschmerzen. Aktualisierte Fassung 2014, S. 7-8..