Bereits in der Antike wurden Ameisen als Heilmittel gegen Rheuma, Gicht und Hautkrankheiten eingesetzt. Alte Kräuterbücher berichten, dass Bergsteiger mit verstopfter Nase und Atemnot auf Ameisenhaufen klopften, um die verspritzte Ameisensäure einzuatmen – mit erstaunlichem Erfolg. Auch in der Bibel wurden Ameisen wegen ihres Fleißes erwähnt, und man glaubte, sie könnten Hungersnöte und das Wetter voraussagen.
Steckbrief
Name
Acidum formicicum
Deutscher Name
Ameisensäure
Vorkommen
Waldameisen
Beschreibung
Sekret der Waldameise, die es in ihren Hinterleibsdrüsen produziert
Homöopathische Verwendung
Die Ameisensäure wird homöopathisch aus dem Sekret der Waldameise gewonnen, die es in ihren Hinterleibsdrüsen produziert und bei Gefahr verspritzt.
Anwendung aus der Erfahrungsmedizin
Allergien & Immunsystem: Allergische Reaktionen mit Atemnot, Hautausschlag oder Augenjucken (ausgelöst durch Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Nahrungsmittel oder Schimmelpilze); Umstimmung bei überschießenden Immunreaktionen
Atemwege - Asthmatischer Husten mit Atemnot
Fließschnupfen
Chronische Entzündungen der Gelenke mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen
rheumatische Beschwerden
Gicht
Haut Neigung zu trockener, juckender Haut mit Hautausschlägen
Ekzeme; bei Kindern: Milchschorf
Allgemeinbefinden: Erschöpfung und Schwäche mit mangelnder körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit
