Thrombophlebitis Beine Frau Krampfadern

ThrombophlebitisSymptome, Risiken & Therapie

Wenn eine Vene oberflächlich entzündet ist und zugleich ein Blutgerinnsel (Thrombus) entsteht, spricht man von einer Thrombophlebitis. Auf den ersten Blick scheint die oberflächliche Venenentzündung harmlos und viele Menschen neigen deshalb dazu, diese Erkrankung zu unterschätzen. Doch was wie eine einfache Entzündung aussieht, kann weitreichende Folgen haben.

Blutgerinnsel Blutfluss

Typische Symptome erkennen

Wenn sich Ihr Bein schwer und empfindlich anfühlt, eine Stelle gerötet oder verhärtet ist und sich bei Druck unangenehm anfühlt, können dies erste Anzeichen einer Thrombophlebitis sein. Oft entzündet sich eine oberflächliche Vene durch mechanische Reizungen, Krampfadern oder Infusionen, meistens in den Beinen. Diese Entzündung blockiert den Blutfluss, kann die Gefäße schädigen und führt zur Bildung eines Blutgerinnsels. Je nach Ausprägung erhöht dies das Risiko einer tiefen Venenthrombose und kann sogar zu einer gefährlichen Lungenembolie führen.

Venen Behandlung Arzt

Diagnostik - Thrombophlebitis sicher erkennen

Nehmen Sie bereits erste Anzeichen wahr, lohnt sich ein genauer Blick. Neben Verhärtung und Rötung spricht auch eine auffällig warme Haut der betroffenen Stelle für eine Entzündung. Durch vorsichtiges Abtasten lässt sich die verdickte Vene oft deutlich spüren. Um das Ausmaß der Erkrankung genau beurteilen zu können, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. Durch eine Ultraschalluntersuchung können der Blutfluss und die Struktur der Vene erkannt werden.

Gleichzeitig wird sichtbar, ob ein Gerinnsel vorliegt und wie weit dieses sich bereits ausgedehnt hat. So entsteht ein sicheres Bild, um die passende Behandlung einleiten zu können.

Wichtige Risikofaktoren

Einige Menschen tragen ein höheres Risiko für eine Thrombophlebitis. Dazu zählen Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben und solche, die über 60 Jahre alt sind. Auch wenn Blutgerinnungsstörungen in der Familie bekannt sind, sollte man aufmerksam bleiben. Eine Thrombophlebitis trifft jedoch nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen. Schwangere sind aufgrund der hormonellen Veränderungen einem erhöhten Risiko ausgesetzt. Auch wer viel und lange sitzt, etwa durch lange Reisen im Beruf, belastet seine Venen und hat ein erhöhtes Risiko, eine oberflächliche Venenthrombose zu entwickeln. Der Grund ist die fehlende Bewegung, was dazu führt, dass das Blut langsamer fließt – ideale Voraussetzung für Gerinnsel.

Warum eine Thrombophlebitis oft unterschätzt wird

Viele Patienten nehmen die Symptome einer oberflächlichen Venenthrombose nicht ernst. Und das, obwohl jeder vierte Betroffene gleichzeitig eine tiefe Venenthrombose hat. Zudem zeigt sich bei jedem zwanzigsten Patienten gleichzeitig eine Lungenembolie. Ohne richtige Behandlung kann sich der Zustand schnell verschlechtern und lebensbedrohlich werden. Wenn die Entzündung im Gefäßsystem nicht mit den richtigen Maßnahmen behandelt wird, können sich die Gerinnsel weiter ausbreiten und zu gravierenden Komplikationen führen.

Stützstrümpfe

Behandlungsmöglichkeiten

Wenn sie frühzeitig erkannt wird, lässt sich eine Thrombophlebitis gut behandeln. Die Therapie richtet sich nach Ausmaß und Lage der Thrombose. In der Regel wird eine ambulante Therapie durchgeführt, bei der sich vor allem folgende Maßnahmen bewährt haben:

  • Kühlen der betroffenen Stelle
  • Hochlagern des betroffenen Beines
  • Kompressionstherapie, z.B. durch Stützstrümpfe
  • Viel Bewegung
  • Entzündungshemmende und schmerzlindernde Mittel

Handelt es sich um einen schweren Fall, kann die operative Entfernung des Gerinnsels eine weitere Maßnahme zur Behandlung darstellen. Wer bereits eine oberflächliche Venenthrombose hatte, muss besonders wachsam bleiben. Regelmäßige Kontrollen und gezieltes Monitoring durch Ultraschall können helfen, eine erneute Thrombose frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Alltagstipps zur Vorbeugung

Schon kleine Maßnahmen können helfen, Ihre Venen zu entlasten und Entzündungen vorzubeugen. 

  • Regelmäßige Bewegung für den Blutfluss
  • Im Sitzen die Füße kreisen & Zehen bewegen
  • Regelmäßig die Sitzposition verändern
  • Ausreichend Flüssigkeit
  • Stützstrümpfe auf langen Reisen
  • Kurze Kälteanwendungen
  • Keine einengende Kleidung tragen

Viele empfinden zusätzlich homöopathische Unterstützung als wohltuend. Wibotin HM kann hier eine ergänze Möglichkeit sein. Die 5 aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe unterstützen die Venentätigkeit und haben sich bei der Behandlung von Krampfaderleiden bewährt. Wibotin HM hilft, den Blutfluss zu verbessern und die Venenwände zu stabilisieren. Dadurch wirken die Inhaltsstoffe den Veränderungen des venösen Systems effizient entgegen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie gefährlich ist Thrombophlebitis?

Wird eine Thrombophlebitis rechtzeitig ärztlich behandelt, kann die Ausbreitung der Entzündung verhindert werden und der Verlauf bleibt unkompliziert.
Löst sich jedoch ein Blutgerinnsel, besteht die Gefahr einer Verschleppung in die Lunge. Dies kann eine Lungenembolie verursachen, die als medizinischer Notfall umgehend behandelt werden muss.

Welche Symptome treten bei einer Thrombophlebitis auf?
  • Die betroffene Stelle schwillt an und verfärbt sich rötlich.
  • Der Venenabschnitt wird als geschwollener Strang sichtbar.
  • Die Haut fühlt sich warm oder heiß an.
  • Leichter Druck oder die Anspannung der umliegenden Muskeln verursachen stechende, brennende Schmerzen.
Wie lange dauert eine Thrombophlebitis?

Handelt es sich um eine unkomplizierte Thrombophlebitis klingt diese innerhalb von ein bis zwei Wochen vollständig ab. Deutlich länger kann der Heilungsprozess hingegen bei einer stark ausgeprägten Thrombophlebitis dauern.

Was tun bei einer Thrombophlebitis?

Bei einem Verdacht auf eine Thrombophlebitis sollten Sie zeitnah einen Arzt aufsuchen, um eine genaue Diagnose stellen zu lassen. Dies ist auch wichtig, um einer weiteren Ausbreitung in die tiefen Venen vorzubeugen.

Was sind die Ursachen einer Thrombophlebitis?

Zu den häufigsten Auslösern gehören:

  • Krampfadern & Gefäßschädigungen
  • Bewegungsmangel & Immobilität
  • Übergewicht
  • Einseitige Ernährung
  • Unzureichende Flüssigkeitszufuhr
  • Rauchen & Alkoholkonsum
  • Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. hormonelle Mittel wie die „Pille“
  • Thromboseneigung
  • Krebserkrankungen

Unsere Produktempfehlungen für Sie

Das könnte Sie auch interessieren